Eine vollständige Tour durch die App: die fünf Sitzungsprofile, was jeder Timer-Bildschirm während der Praxis anzeigt, jeder Wert, den du ändern kannst, und was die App anschließend mit den Daten macht.
Breath & Plunge ist Timer und Logbuch für drei Praktiken, die sonst meist mit einer Küchenuhr und einem schlechten Gedächtnis erfasst werden: Atemarbeit, Kälteexposition und Sauna. Alles läuft ausschließlich auf deinem Telefon — kein Konto, keine Cloud-Synchronisation, kein Server, an den etwas gesendet würde.
Diese Seite geht durch die App genau so, wie du ihr begegnest, Bildschirm für Bildschirm. Wenn dir lieber gesagt wird, was du der Reihe nach drücken sollst, lies stattdessen die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Der Startbildschirm ist eine Profilauswahl, kein Dashboard. Du wählst die Form der Sitzung, bevor irgendetwas beginnt, und die App zeigt dann nur die Bildschirme, die diese Sitzung tatsächlich braucht.
Oben auf diesem Bildschirm sitzen zwei runde Schaltflächen: Verlauf und Statistik. Alles andere — Einstellungen, Sprache, Design — liegt hinter dem Einstellungssymbol.

Der Atembildschirm ist bewusst fast leer. Eine einzige animierte Form dehnt sich und zieht sich in deinem gewählten Tempo zusammen, mit den Hinweisen „Fully IN" und „Let Go", sodass du ihr mit halb geschlossenen Augen folgen kannst, statt Zahlen zu lesen.
Die Atemzüge zählt die App für dich. Am Ende der Runde geht sie in die Retention über und zählt aufwärts; der anschließende Erholungsatemzug wird ebenfalls gemessen, sodass jede Runde gleich erfasst wird und nicht nach Gefühl.
Die Animation gibt es in zwei visuellen Stilen — Kreis oder Ring — und der gesamte Bildschirm folgt dem gewählten Design. Ton und Vibration lassen sich einzeln abschalten, was zählt, wenn jemand neben dir schläft.

Kältesitzungen beginnen mit einem kurzen Einstiegs-Countdown, damit du nicht mit nassen Händen am Display herumtippst, während der Körper bereits auf das Wasser reagiert.
Danach bleibt ein einziger großer Timer mit der Herzfrequenz daneben. Du kannst die Wassertemperatur der Sitzung eingeben; sie wird mit dem Datensatz gespeichert und speist die Statistik der niedrigsten Temperatur.

Saunasitzungen laufen gegen eine vorher festgelegte Zieldauer — standardmäßig 15 Minuten — und erfassen die höchste Temperatur, der du ausgesetzt warst.
Zwei abgeleitete Werte werden aus der Sitzung und deinem eingegebenen Körperprofil geschätzt: Flüssigkeitsverlust in Millilitern und Kalorien. Das sind Schätzungen, keine Messungen; sie existieren, damit du eine lange mit einer kurzen Sitzung vergleichen und ans Trinken denken kannst.

Die App kommt mit einer funktionierenden Konfiguration, hier muss vor der ersten Sitzung also nichts angefasst werden. Die Voreinstellungen sind 3 Runden zu 30 Atemzügen im 5-Sekunden-Takt, 15 Sekunden Erholungsanhalten, 5 Sekunden Vorbereitung vor der Sitzung und noch einmal vor dem Wasser, sowie 15 Minuten Sauna-Ziel.
Ein Bildschirm hält das alles, gegliedert in Protokoll, Körperprofil und App-Verhalten.

Wenn eine Sitzung endet, erstellt die App eine Zusammenfassung, bevor sie irgendetwas speichert: Retentionszeiten Runde für Runde, HF-Abfall je Runde, Zeit im Wasser, niedrigste Temperatur, Saunazeit und die geschätzten Werte. Du entscheidest, ob das in deinen Verlauf wandert — eine auf halbem Weg abgebrochene Sitzung muss dein Logbuch nicht verunreinigen.
Dieselbe Zusammenfassung lässt sich als Kartenbild speichern oder teilen. Sie wird auf dem Gerät aus der eben beendeten Sitzung erzeugt; dafür wird nichts hochgeladen.

Der Verlauf ist die schlichte Liste: jede gespeicherte Sitzung, die neueste zuerst, jede einzeln zu öffnen, um die gespeicherten Details zu sehen, und einzeln löschbar.
Die Statistik ist die aggregierte Sicht, und sie ist der Grund, überhaupt zu protokollieren. Sitzungen, Gesamtminuten, beste Retention, kältestes Wasser, Saunatemperatur, geschätzter Wasserverlust und Kalorien — gruppiert nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, sodass sich eine Praxis, die inkonsequent wirkte, meist als das Gegenteil erweist.

Die App hat kein Konto und keine Anmeldung. Sitzungsverlauf, Körperprofil und alle Einstellungen liegen lokal auf dem Gerät, und es gibt keinen Server, an den sie gesendet werden könnten — genau deshalb existiert der Sicherungsexport: er ist der einzige Kopiermechanismus.
Diese Bauweise hat eine Konsequenz, die man vorher kennen sollte: Wer die App deinstalliert oder ihre Daten löscht, verliert den Verlauf. Exportiere, bevor du das Telefon wechselst.
Die Oberfläche ist vollständig in 16 Sprachen übersetzt, wählbar im Einstellungsbildschirm statt aus der Telefonsprache übernommen — du kannst also in einer Sprache üben und dein Telefon in einer anderen lesen.
Breath & Plunge ist für Android bei Google Play erhältlich, die iOS-Version ist in Vorbereitung. Daneben gibt es eine eigene Breath & Plunge App für Garmin-Uhren im Connect IQ Store — eine andere App mit eigenem Funktionsumfang, kein Begleiter zu dieser hier.
Ja. Jede Sitzung läuft offline und alle Daten bleiben auf dem Gerät. Eine Verbindung wird nur für die Abo-Prüfung des Stores benötigt.
Lokal auf deinem Telefon. Es gibt kein Konto und keine Cloud-Synchronisation, der Verlauf wandert also nicht automatisch zwischen Geräten — nutze Export und Import in den Einstellungen.
Nein. Timer, Zähler und Zusammenfassungen funktionieren allein auf dem Telefon. Herzfrequenzwerte erscheinen, wenn dein Telefon eine Quelle dafür hat.
Ja. Ton und Vibration sind getrennte Schalter in den Einstellungen, du kannst also still nur mit haptischen Signalen üben — oder ganz ohne.
Es ist ein Abonnement mit Monats- und Jahresplan, beide starten mit 14 Tagen kostenlos. Der aktuelle Preis steht auf der Store-Seite.
Erhältlich bei Google Play. Monats- und Jahresplan starten beide mit einer 14-tägigen kostenlosen Testphase.
Auf Google Play herunterladenLieber der Reihe nach durch die erste Sitzung geführt werden — Einstellungen, Atmung, Kälte, Zusammenfassung? Dann fang dort an.
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